VfB Sangerhausen - Oscherslebener SC 0:2 (0:0)

24.10.2014 15:00

Zander und Druschky treffen in Sangerhausen

Mit viel Optimismus reiste der OSC zum VfB Sangergausen und so begann die Partie mit erstem Abtasten zwischen den Strafräumen. Torgefahr ergab sich aus den Eckbällen auf beiden Seiten. Erst mit einem direkten Schuss von Tino Ahlemann in der 11. Minute gab es einen Lichtblick.  Kai Druschky setzt einen Distantschuss aus gut 35 Meter an die Lattenunterkante, doch der Ball springt ins Feld zurück, 19. Minute. Das Spiel nimmt Fahrt auf, es geht hin und her. Der VfB mit mehr Spielanteilen im Mittelfeld, aber vor dem Tor kaum echte Torgefahr. OSC-Torhüter Daniel Koch bekommt wenig zu tun, ist aber dann voll auf der Höhe. Seine Vorderleute stehen gut und können die Angriffe abwehren, leiten schnell den Gegenangriff ein. In der 33. Minute führt der OSC einen Freistoß schnell im eigenen Strafraum schnell aus. Steven Hahn erläuft sich den Ball, spielt schnell Tim Ahlemann an, links wird Benjamin Sacher eingesetzt, doch sein Schuss geht über das Tor. Ein wenig mehr Kaltschnäuzigkeit hätte man sich hier gewünscht. In der 39. Minute wird Tim Ahlemann vor dem Strafraum gefoult, mit dem Freistoß scheitert Druschky am Torhüter Bemmann, der den Ball nicht festhalten kann. In der 44. Minute wird Druschky durch die Mitte geschickt, der scheitert aber mit einem Schuss von der Strafraumgrenze und im Gegenzug schießt Teichmann über das Tor der Gäste. Sangerhausen bis zur Halbzeit mit vielen Ballpassagen, aber ohne Torgefahr. Der OSC ist spielerisch schnell im Angriff hatte gute Tormöglichkeiten, konnte diese aber noch nicht nutzen.

Nach der Pause begann wieder der VfB druckvoller zu spielen und erhöhte das Tempo. Doch aus der gut gestaffelten Abwehr erspielte sich der OSC gute Angriffe und strahlt mehr Torgefahr aus. In der 48. Minute eine herrliche Einzelaktion von Hahn, doch im Abschluss ist er unglücklich mit seinem Schuß. Zwei Minuten später hat der VfB durch Dolata eine gute Tormöglichkeit nach einem Eckball, aber auch sein Schuss geht ins Niemandsland. In der 58. Minute scheitert Christian Rasch mit einem Kopfball, nach Freistoß durch Druschky, knapp am Tor. Der VfB bringt gleich zwei frische Leute für den Angriff um die eigene Torgefahr zu erhöhen. Sykora ist auf der rechten Seite durch, bringt den Ball zu Dziony, sein Schuss ist harmlos. In der 69. Minute flankt Hahn den Ball auf die rechte Seite zu  Zander. Martin Zander nimmt den Ball sauber an und schlenzt den Ball über den herauslaufenden Torhüter von der Strafraumgrenze zum 1:0 ins Tor für den OSC.

Jetzt reagiert Sangerhausen mit wütenden Angriffen. Doch mit lange Bällen ist die OSC-Abwehr nicht zu überwinden. Trautmann bringt noch etwas Torgefahr nach einem Eckball, aber auch hier, harmlos. Die Lufthoheit im eigenen Strafraum hat der OSC. Der OSC setzt mehr und mehr auf Konter und schon in der 78. Minute kann Tino Ahlemann  Zander auf die linke Seite einsetzen. Zander setzt sich zur Grundlinie durch umspielt Abwehrspieler und Torüter, bringt den Ball vor das Tor und Druschky braucht den Ball nur noch über die Torlinie zu drücken. Das 2:0 für den OSC ist verdient. Der VfB gibt sich noch lange nicht auf, antwortet wieder mit wütenden Angriffen. Aber sie sind im Angriff zu harmlos und es fehlen die zündenden Ideen. Der OSC fängt die Angriffe ab und leitet sofort den eigenen Angriff ein. Maximilian Gerwin schickt mit einem langen Ball Druschky Richtung Tor, doch auch er scheitert mit seinem Schuss und der Ball geht am langen Pfosten vorbei. Thomas Klare, nach der Halbzeit vor der Abwehr spielend, ist allein durch und schießt dem Torhüter in die Arme, statt den Ball quer zu legen, 89. Minute. In der Schlussminute trifft Zander noch das Lattenkreuz.

Trainer Mirko Sauberbach hat seine Mannschaft hervorragend eingestellt. Aus einer starken Abwehr, die kaum Fehler zugelassen hat, wurde spielerisch über das Mittelfeld passgenau schnell in den Angriff umgeschaltet. Aber auch mit vielen langen Steil- und Diagonalpässen wurde der Erfolg gesucht. Wenn auch nicht alles klappte und einige Aktionen verpufften, so war der Wille zum Sieg da. Sangerhausen fand spielerisch keine Mittel. Ein verdienter Sieg des OSC. Grundlage für den Erfolg war die die mannschaftliche Geschlossenheit, die lange das 0:0 gehalten hat. Mit den Einwechslungen und der damit verbundenen Umstellung in der Mannschaft, konnte die spielerische und taktische Überlegenheit in Tore umgesetzt werden.

Mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit und coolem Kopf vor dem Tor, wäre der Tor-Erfolg schon etwas früher eingetreten. Vielleicht sogar noch höher.

Mit diesem Auswärtserfolg hat sich die Mannschaft selbst belohnt und ist mit vier Erfolgen in Serie und einem Torverhältnis von 10:0 in der Tabelle der Verbandsliga nach oben geklettert.

 

Zuschauer: 105

Schiri: Sven Schweinefuß (Rieder), Tim Kohnert, Tim Heyer

 

OSC: Koch - Klare, Freisleben, Rasch, Pohlmann - Jordan, Hahn (69.Gerwin), Sacher (57.Zander) - Tino Ahlemann, Druschky, Tim Ahlemann (85.Voigt)

 

OSC, Klaus Schrader