MSV 90 Preussen Magdeburg - Oscherslebener SC

29.11.2014 14:00

OSC zu unkosequent im Abschluss

Bei gefühlten Minusgraden begannen beide Mannschaften sehr offensiv zu agieren. Doch die Abwehrreihen waren auf beiden Seiten sehr geordnet und  es gab kaum Strafraumszenen. Somit fand das Spiel in den ersten dreissig Minuten zwischen den Strafräumen statt. Die wenigen Freistöße in Tornähe auf beiden Seiten waren keine Aufreger und wurden nicht genutzt. Erst in der 34. Minute ist in der OSC-Abwehr helle Aufregung. Der OSC selbst ist im Vorwärtsgang, verliert leichtfertig den Ball. Die Preussen schalten sehr schnell um und Birke ist auf der rechten Seite durch. Seine Hereingabe kann aber keinen seiner Mitspieler erreichen. Anschließend hält Koch einen Schuss von Röhl. Schon im Gegenzug wird Druschky von Hahn durch das Abwehrzentrum der Preussen geschickt, doch im Herauslaufen kann Preussen-Torhüter Ebeling klären. Das Spiel nimmt jetzt etwas Fahrt auf, doch mehr als Freistöße springen nicht heraus. Kurz vor der Pause streicht ein Freistoß von Tietz durch den Strafraum des OSC ohne Folgen. Der kontert sofort und ist aber dabei zu ungenau und überhastet in seinen Aktionen.

Nach dem Pausentee beginnen zunächst die Preussen sehr körperbetont zu spielen und der OSC scheint beeindruckt zu sein. Doch den ersten Aufreger hat der OSC. Druschky ist allein durch die Abwehr, zieht 3 Abwehrleute auf sich, kommt unter Bedrängnis zum Schuss, der aber ist nicht platziert genug. Jetzt aber kommen die Preussen mehr und mehr gefährlich vor das Tor des OSC. Nachdem Rothe im Nachschuss scheitert, spielen die Magdeburger weiterhin aggresiv und körperbetont auf das Tor des OSC. In der 54. Minute spielen die Bodestädter aus der Abwehr heraus über das Mittelfeld nach vorn. Doch der Ball wird verloren und Preussen ist wieder Gedankenschnell im Umkehrspiel. Mittelstürmer Glage läuft durch die OSC-Abwehr, keiner kann ihn stellen, läßt auch Koch im Tor keine Abwehrchance und schießt das Tor des Tages.

Der OSC ist etwas von seiner Rolle, kann an die gute Leistung der ersten Halbzeit nicht anknüpfen. Die Preussen spüren das und machen sehr viel Druck aus allen Reihen. Mit viel Glück übersteht der OSC diese Spielphase. Denn die Magdeburger erspielen sich eine Reihe von guten Torchancen, doch sie können diese nicht nutzen. In der 62. und 69. Minute bringt Trainer Mirko Sauerbach mit Beck und Hoffmann zwei frische Spieler, verändert die Aufstellung. Mit dieser Umstellung fing sich die Mannschaft wieder und hatte in den Schlussminuten durchaus die Möglichkeit zum Torerfolg. In der 80. Minute kommt Zander zu späht an den Ball, nach einer Flanke von Hahn. Dann ist Dethelfsen links frei vor dem OSC-Tor und schießt am Tor vorbei. In den Schlussminuten ist der OSC am Drücker. Erst scheitert Zander mit seinem Schuss am Tor entlang, kein OSC-Spieler war im Zentrum. Dann schlägt Klare einen weiten Flugball vor das Tor der Preussen, Doch Torhüter Ebeling bringt den Ball noch über die Latte. Den anschließenden Eckball von Schütze, kann Zander mit einem Kopfball nicht nutzen. Dazwischen immer wieder die Preussen im Konterspiel, aber die OSC-Abwehr läßt nichts mehr anbrennen. Dann noch die letzte Möglichkeit für den OSC, als im Strafraum der Ball liegt, doch da stehen sich die Spieler selbst im Weg. Hoffmann reagiert zu langsam, die Preussen können klären und haben die drei Punkte.

Der OSC hatte in der ersten Halbzeit gut gespielt und den Preussen auch Paroli geboten. Die zweite Halbzeit kann nicht der Anspruch sein, viel zu viele individuelle Fehler, die ein besseres Ergebnis verhindern.

 

Zuschauer: 82

Schiri: Dustin Leske (Stendal), Karsten Fettback, Mike Weiß

OSC: Koch - Klare, Freisleben, Rasch (62.Beck), Schütze - Hahn, Gerwin, Zander - Ahlemann, Druschky (69.Hoffmann), Sacher

Tore: 1:0 Glage 54

 

OSC, Klaus Schrader